Mit einfachen Maßnahmen sich und andere schützen

Virusinfektionen –Hygiene schützt!

Coronavirus - Die WHS informiert 11/05/2020

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland steigt weiter. In diesem Artikel haben wir die wichtigsten Empfehlungen und Informationen im Umgang mit dem Virus zusammengefasst und aktualisieren diesen stetig:

11. Mai 2020: Ab heute dürfen alle alle Geschäfte, Restaurants, Kneipen und Cafés wieder öffnen. Dies gilt auch für Campingplätze und Freizeitparks, Fahrradverleihe und Ausflugschiffe. Ebenfalls wieder ihre Türen öffnen dürfen Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen von Vereinen. Außerdem ist es wieder erlaubt in Ferienwohnungen und -häusern unterzukommen und kleine Konzerte und Aufführungen unter freiem Himmel dürfen ebenfalls wieder stattfinden.

4. Mai 2020: Weitere Lockerungen in der Corona-Krise ermöglichen ab heute weitere Öffnungen. So dürfen Zoos und Museen wieder Besucher empfangen. Auch Friseure und Fußpfleger dürfen wieder die Arbeit aufnehmen. Geöffnet ab 4. Mai: Museen, Ausstellungen, Galerien, Schlösser und Burgen, Gedenkstätten, Zoos, botanische Gärten, Tierparks, Garten- und Landschaftsparks, öffentliche und private Bildungseinrichtungen, Volkshochschulen, Musikschulen (nur Einzelunterricht erlaubt), Unterricht zur Aus- und Fortbildung in Behörden und Betrieben, Friseure, Fußpflege und geplante Operationen in Krankenhäusern sind wieder möglich.

Spielplätze eröffnen am kommenden Donnerstag (07.05.2020) wieder. Städte und Gemeinden dürfen festlegen, wie viele Personen gleichzeitig sich dort aufhalten dürfen. Zudem müssen Begleitpersonen 1,5 Meter Abstand halten.

Bis mindestens 10. Mai geschlossen bleiben: Bars, Restaurants, Cafés, Clubs und Diskotheken, Spielhallen, Theater, Freizeitparks, Kinos, Prostitutions- und Amüsierbetriebe, Schwimmbäder, Saunen, Tanzschulen, Sportvereine, Fitnessstudios, Sonnenstudios, Massagesalons, Tattoostudios, Kosmetikstudios und Nagelstudios.

Das Kontaktverbot wurde weiterhin bis mindestens 10. Mai verlängert.

30. April 2020: Am kommenden Montag (04.05.2020) Öffnet die WHS-Geschäftsstelle wieder – jedoch mit Einschränkungen. Kunden müssen sich bei einem Besuch an die Verhaltensregeln und Hygienepflichten haltenInsgesamt dürfen sich nur maximal zwei Kunden zeitgleich im Eingangsbereich aufhalten, beim Eintritt ist ein entsprechendes Desinfektionsmittel zu nutzen, ein Abstand von etwa zwei Metern zu anderen ist Gebot und in der Geschäftsstelle herrscht Maskenpflicht.

24. April 2020: Ab dem 27. April besteht in Nordrhein-Westfalen die Pflicht, an folgenden Orten Mund und Nase zu bedecken (zum Beispiel mittels Alltagsmaske, Schal, Tuch):

  • in sämtlichen Verkaufsstellen und Handelsgeschäften, die derzeit geöffnet sind; auch auf Wochenmärkten, bei der Abholung von Speisen und Getränken in den gastronomischen Einrichtungen sowie in Einkaufszentren,
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern sowie bei der Erbringung und Inanspruchnahme von Handwerks- und Dienstleistungen, die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 m zum Kunden er-bracht werden außer beim Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr,
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens,
  • im Personenverkehr und seinen Einrichtungen – also in Bussen und Bahnen, auch des Fernverkehrs, auch in Schulbussen, an Haltestellen und Bahnhöfen und in Taxis.

Die Maskenpflicht gilt für Kunden und Beschäftigte gleichermaßen – es sei denn, Beschäftigte werden durch andere Schutzmaßnahmen wie Abtrennungen durch Plexiglas etc. geschützt.

Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder, die noch nicht zur Schule gehen. Auch für Menschen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können, gilt sie nicht.

An anderen Orten besteht keine Maskenpflicht, doch halten Sie bitte weiterhin Abstand, am besten 1,5 Meter. Dort, wo dieser Mindestabstand nicht einzuhalten ist, wird das Tragen einer Maske bzw. Mund und Nase zu bedecken, empfohlen.

14. April 2020: Die Stadtmarketing Herne GmbH (SMH) ruft zusammen mit der WFG Herne und der IG Herne City dazu auf, Online- und Lieferangeboten in Herne zu nutzen. Die neue Internetplattformwww.Herne-App.de“ bietet eine Übersicht an Möglichkeiten, wie Kunden die lokale Wirtschaft jetzt in Zeiten der Corona-Krise unterstützen können. Gastronomen, Händler, Kulturschaffende und Dienstleister sind ab heute dazu aufgerufen, ihre Informationen über eine Eingabemaske zuzuliefern.

8. April 2020: Die Stadt Herne hat eine tolle Zusammenstellung an Tipps und Medien für Kinder und Jugendliche erstellt, damit die aktuelle Situation nicht zu langweilig wird. Mit dabei sind zum Beispiel Aktionen in der Natur, Wettbewerbe und natürlich auch Dinge, die sich daheim umsetzen lassen. Hier geht es zur entsprechenden Seite.

7. April 2020: Kriminelle machen auch nicht vor der Corona-Pandemie Halt und versuchen von der Krise zu profitieren. Das Polizeipräsidium Bochum hat in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt gleich verschiedene Infoflyer veröffentlicht mit den zurzeit gängigen Tricks. Besonders perfide: Die Täter spielen mit der Angst älterer Mitbürger. Die Infoflyer sind hier zum Download hinterlegt:  1. Enkeltrick in Zeiten von Corona     2. Falsche Polizeibeamte Infokarte     3. Fakeshops im Internet     3. Email Phishing

2. April 2020: Die Stadt Herne bietet ab sofort die Möglichkeit, sich über die „Stadt Herne-App“ über Leistungen der Verwaltung zu informieren. Herzstück ist der Mängelmelder, mit Hilfe dessen Auffälligkeiten im öffentlichen Raum (Schäden, Verschmutzungen oder auch wilde Müllkippen) sofort an die Verwaltung übermittelt werden können. Zudem erhalten Nutzer aktuelle Nachrichten der Stadt sowie zur anhaltenden Corona-Pandemie. Die App ist im IOS-App-Store erhältlich – für Android-Nutzer ist diese erst in Kürze erhältlich.

26. März 2020: Ergänzend hat die Stadt Herne nun auch einen mehrsprachigen Info-Flyer herausgebracht. Dieser ist hier zu downloaden. 

24. März 2020: Die Stadt Herne hat auf ihrer Sonderseite die wichtigsten Fragen rund um den Covid-19-Test und einer möglichen Quarantäne beantwortet. Hier geht es zur Seite.

17. März 2020: Gerade in diesen Zeiten sind Menschen auf die Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen – besonders die schwächeren, älteren und erkrankten. Denn sie sollten es vermeiden, sich unnötig in der Öffentlichkeit aufzuhalten und den Gefahren einer Infektion auszusetzen. Als Zeichen der Solidarität haben sich bereits einige Nachbarschaftsdienste organisiert, die zum Beispiel beim Einkaufen von Lebensmitteln oder beim Gehen mit dem Hund aushelfen. Auch die WHS setzt auf den Genossenschaftsgedanken und hat für Interessierte einen Ausdruck erstellt, um Hilfe schnell im Haus oder in der Wohnanlage zu organsieren. Einfach herunterladen, ausfüllen und gemeinsam die schwere Zeit durchstehen.

Hier geht es zum Vordruck: Aushang_WHS_Nachbarschaftshilfe

15. März 2020: Die NRW-Landesregierung hat weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie beschlossen. Durch den Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales sind nahezu alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote im Land eingestellt werden. Dies betrifft auch den Aufenthalt auf Spielplätzen – sowohl auf öffentlichen als auch auf privaten (WHS).

13. März 2020: Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und den Empfehlungen von Bund und Ländern, bleibt unsere Geschäftsstelle (Siepenstraße 10a, 44623 Herne) ab sofort im Regelfall für den Publikumsverkehr geschlossen.

Sofern es bei Ihrem Anliegen möglich ist, bitten wir Sie mit uns telefonisch, über Fax oder E-Mail Kontakt aufzunehmen und von einem persönlichen Besuch in der Geschäftsstelle abzusehen. Damit folgt die WHS der Bitte der Bundesregierung persönliche Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.

Eine Übersicht der entsprechenden Mitarbeiter samt der jeweiligen Durchwahl finden Sie auf unserer Internetseite www.whs.de/kontakt.

Bei allgemeinen Anliegen wenden Sie sich bitte an:

  • Telefon: 02323 – 9 94 93-3
  • Fax : 0 23 23 – 9 94 93 – 59
  • E-Mail: info@whs.de

Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund.

 

Wichtige Stellen und Kontakte:

Das ServiceCenter der Landesregierung hat eine Bürger-Service rund um das Coronavirus eingerichtet.
Ereichbar: Montags bis freitags zwischen 8:00 und 18:00 Uhr telefonisch (0211 / 9119-1001) oder per E-Mail unter corona@nrw.de.

Mitarbeitende der Stadt Herne beantworten allgemeine Fragen zur Corona-Pandemie unter der Telfenonnummer: 0700 / 16 200 000 (6,3 Cent/30 Sekunden) in der Zeit von montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags von 8 bis 16 Uhr und am Sonntag von 10 bis 14 Uhr. Die Stadt Herne bittet um Verständnis, dass hier keine medizinische Beratung stattfinden kann.

 

Krankheitszeichen werden durch das neuartige Virus ausgelöst?

Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber: Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kann – wie bei anderen Atemwegserkrankungen auch – zu diesen Krankheitszeichen führen. Einige Betroffene klagen auch über Durchfall. Bei einem Teil der Patienten scheint das Virus mit einem schwereren Verlauf einherzugehen und zu Atemproblemen und Lungenentzündung zu führen.

Derzeit liegt der Anteil der Todesfälle, bei denen die Erkrankung mittels Labortest bestätigt wurde, bei etwa zwei Prozent. Es ist aber wahrscheinlich, dass dieser Anteil tatsächlich geringer ist, weil sich die Daten auf Patienten beziehen, die im Krankenhaus behandelt wurden. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder bereits zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten.

Wie können sich Bürgerinnen und Bürger vor dem Coronavirus schützen?

Das Coronavirus kann von Mensch zu Mensch übertragen werden. Um das Ansteckungsrisiko zu verringern, gilt daher wie für alle Infektionskrankheiten: gute Handhygiene, Husten- und Nies-Etikette sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) halten. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle aber überall und jederzeit angeraten. Eine Übertragung über unbelebte Flächen beispielsweise Pakete oder importiertes Spielzeug ist bisher nicht dokumentiert.

In Deutschland ist das Tragen von Mundschutzen zum Schutz vor Infektionen nicht sinnvoll. Dazu ist das Auftreten entsprechender Viren in der Umgebung viel zu gering, um einen wirklichen Schutz darzustellen. Ein effektiver Mundschutz muss entsprechenden Anforderungen genügen. Dazu gehört die Durchlässigkeit der Partikel und vieles mehr. Wer dennoch einen Mundschutz tragen möchte, der sollte darauf achten, diesen mehrfach täglich zu wechseln. Der Mundschutz verliert seine Funktion sofort, sobald er feucht wird. Wer allerdings seine Umwelt vor einer eigenen Infektion schützen möchte, vermeidet durch einen Mundschutz, dass virenbeladene Speicheltröpfchen aus der Atemluft weit fliegen.

Mit einfachen Maßnahmen können Sie helfen, sich selbst und andere vor Infektionskrankheiten zu schützen.

  • Vermeiden Sie Berührungen (z. B. Händeschütteln oder Umarmungen) – wenn Sie andere Menschen begrüßen oder verabschieden.
  • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern – vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
  • Waschen Sie regelmäßig und ausreichend lange (mindestens 20 Sekunden) Ihre Hände mit Wasser und Seife –insbesondere nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten.
  • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
  • Halten Sie ausreichend Abstand zu Menschen, die Husten, Schnupfen oder Fieber haben – auch aufgrund der andauernden Grippe- und Erkältungswelle.

 

Infomaterial zum kostenlosen Download:

Merkblatt-Coronavirus (infektionsschutz.de)

Die wichtigesten Hygienetipps (infektionsschutz.de)

 

Quellen:  Robert Koch Institut, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung