Erfolgreiches Geschäftsjahr 2025: WHS investiert in Zukunft und Wohnqualität

Die Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG (WHS) hat das Geschäftsjahr 2025 trotz weiterhin herausfordernder Rahmenbedingungen erfolgreich abgeschlossen. Die Genossenschaft erwirtschaftete einen Jahresüberschuss von knapp 1,2 Millionen Euro und weist einen Bilanzgewinn von mehr als 715.000 Euro aus. Darüber hinaus investierte die WHS erneut konsequent in die Pflege ihres Wohnungsbestandes sowie in die Entwicklung neuer Wohnprojekte. Im Rahmen der 99. ordentlichen Mitgliederversammlung im Kulturzentrum Herne (KuZ) informierten Vorstand und Aufsichtsrat am vergangenen Freitag (29.05.2026) über die Entwicklung des zurückliegenden Geschäftsjahres. Mehr als 230 Mitglieder und Gäste erhielten einen umfassenden Einblick in die wirtschaftliche Lage und die strategische Ausrichtung der Genossenschaft. Der Aufsichtsratsvorsitzende Kai Gera führte durch die Tagesordnung. Über das operative Geschäft berichteten die Vorstände Simone Hitzler und Marco Volkar, die eine insgesamt positive Bilanz zogen und die erfolgreiche Bewältigung der Herausforderungen des Jahres hervorhoben.

Zu den Höhepunkten des Geschäftsjahres zählte die Fertigstellung des Neubauprojekts „Wohnen Am Westbach“ in Herne-Süd – dem bislang größten Bauvorhaben der Genossenschaft. Nach vier Jahren Bauzeit wurde das Quartier mit einem Nachbarschaftsfest feierlich eingeweiht. Ebenfalls planmäßig vorangeschritten ist das Projekt „Wohnen im Fortuna-Park“ im Herner Norden. Nach dem das Richtfest erfolgreich gefeiert werden konnte wird die Fertigstellung weiterhin für Mitte 2027 angestrebt.

Parallel dazu investierte die WHS 3,14 Millionen Euro in Modernisierung und Instandhaltung des Wohnungsbestands, darunter Fernwärmeanschlüsse und die Erneuerung von Aufzugsanlagen. Die Vermietungssituation blieb stabil: Die Leerstandsquote lag zum Bilanzstichtag bei lediglich 0,22 Prozent. Das Eigenkapital stieg auf 53,39 Millionen Euro, die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 37,3 Prozent. Zentrales Ziel bleibt es, bezahlbaren und modernen Wohnraum bereitzustellen und die Quartiere nachhaltig weiterzuentwickeln.

Mit Blick auf die Zukunft thematisierte Marco Volkar die Herausforderungen der aktuellen Klimaschutzgesetzgebung: „In gemeinsamen Gesprächen haben Vorstand und Aufsichtsrat sich bereits intensiv mit möglichen Handlungsoptionen zur schrittweisen Dekarbonisierung des Gebäudebestands befasst. Eine konkrete Klimastrategie befindet sich derzeit in Vorbereitung. Unstrittig ist, dass der langfristige Übergang zu einer klimafreundlichen Wärme- und Energieversorgung mit zusätzlichen Anforderungen und Verpflichtungen verbunden sein wird – und in Verbindung mit den aktuellen Bilanzierungsvorschriften zu zusätzlichen Belastungen künftiger Jahresabschlüsse führt.“

Das große Vertrauen der Mitglieder spiegelte sich auch in den Abstimmungen der Versammlung wider: Vorstand und Aufsichtsrat wurden jeweils einstimmig entlastet. Im Rahmen der turnusmäßigen Wahlen bestätigten die Mitglieder zudem die bisherigen Aufsichtsratsmitglieder Kai Gera und Ute Kampbarthold in ihren Ämtern. Mit dieser personellen Kontinuität sieht sich die WHS gut aufgestellt, ihren erfolgreichen Kurs fortzusetzen.

Einen festlichen Abschluss bildete der Rückblick auf die diesjährige Jubilarehrung, welche bereits am 13.05.2026 stattgefunden hatte. Ausgezeichnet wurden die WHS-Mitglieder, die im vergangenen Geschäftsjahr auf eine 25-, 40-, 50- oder sogar 60-jährige Mitgliedschaft zurückblicken konnten.
Im Anschluss an die Versammlung nutzten die Teilnehmenden bei einem kleinen Imbiss im Foyer des KuZ die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit Vorstand, Aufsichtsrat und Mitarbeitenden der WHS. In angenehmer Atmosphäre klang die Veranstaltung aus.

Freuen sich über das Vertrauen der Mitglieder: v. li. Aufsichtsratsvorsitzender Kai Gera, Rolf Drinkmann, Simone Hitzler und Marco Volkar (Vorstand), Ute Kampbartold (Aufsichtsrat), Benjamin Majert (stellv. Aufsichtsratsvorsitzender) und Volker Markmann (Aufsichtsrat). Es fehlt Petra Hermann-Kopp (Aufsichtsrat) 

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